Vitalblut-Analyse

Was bedeutet Vitalblut-Analyse?

Die Untersuchung von frischem Blut (Vitalblut) mit dem Dunkelfeld-Mikroskop ist eine Diagnoseform, die wichtige Aufschlüsse über die Funktions-fähigkeit der Blutzellen und über das innere Milieu des Blutes gibt und zwar in funktioneller und struktureller Hinsicht. Auch die pathogenen Formen, wie bakterielle Entwicklungen und Pilzvorstadien, werden im Blut sichtbar.

Diagnostische Möglichkeiten

Die Dunkelfeld-Vitalblutuntersuchung gibt Hinweise über:

  • die Beschaffenheit des Blutplasmas - das sogenannte innere Milieu
  • Verschiebungen im Säure-Basen-Haushalt
  • die Stoffwechselsituation und Funktionalität der Blutzellen
  • Zellveränderungen (wie zum Beispiel Größe, Form, Zerfall, Aggregate)
  • die Reaktionsfähigkeit und Aktivität des Immunsystems
  • die aktuelle Regenerationsfähigkeit des Körpers
  • die mikrobiologische Belastung des Körpers
  • chronische Entzündungen
  • toxische Belastungen
  • Organstörungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Mangelerscheinungen im Eisen-, Vitamin B12- und Folsäurehaushalt
  • Elektrolytmangel
  • Flüssigkeitsmangel
  • Nachweis von Pilzen, Bakterien und Parasiten

Für den Patienten besteht bei der Untersuchung die Möglichkeit, sein Blut über einen Monitor zu betrachten. Dabei werden ihm die Auffälligkeiten ausführlich erläutert.

Besonderheiten der Dunkelfeld-Mikroskopie

Die Dunkelfeld-Mikroskopie benutzt ein spezielles Mikroskop, das die Objekte durch indirektes, von der Seite her einfallendes Licht betrachtet. Durch diese spezielle Belichtung des Präparates und einer starken Vergrößerung (1200fach) ist es überhaupt erst möglich, das vitale, also lebendige Blut und dessen Beschaffenheit zu beurteilen.

Mit der Methode der Dunkelfeld-Diagnostik kann man Strukturen bzw. Lebensformen im menschlichen Blut erkennen, aus der sich ein neues Grundverständnis der biologischen Prozesse im menschlichen Körper ergibt. Darüber hinaus kann es einen völlig neuen Therapieansatz zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen ermöglichen.

Für die Dunkelfeld-Mikroskopie genügt ein winziger Blutstropfen aus der Fingerbeere oder aus dem Ohrläppchen, der ohne jegliche Fixier- oder Färbelösungen untersucht wird.

Was kann die Vitalblut-Analyse leisten?

Interessant an der Dunkelfeld-Diagnostik ist, dass sie bereits das Erkennen von Krankheitstendenzen zulässt, d. h. Störungen werden sichtbar, bevor die eigentliche Krankheit ausgebrochen ist.

Morphologische Veränderungen der verschiedenen Blutzellen lassen sich gut erkennen und darüber hinaus zeigen sich noch etliche andere Phänomene, die nur im lebenden Blut und bei entsprechender Kontrastverstärkung durch die Technik des Dunkelfeld-Mikroskops zu finden sind.

So kann zum Beispiel das Wachstumsverhalten von Mikroorganismen, die Zerfallsgeschwindigkeit von Erythrozyten und Leukozyten direkt im mikroskopischen Bild beobachtet werden. Zudem ist die Neigung zu thrombotischen Veränderungen oder die Belastung des Blutes mit Abbauprodukten des Stoffwechsels deutlich sichtbar.

 

Oft sind in dieser Phase noch keine auffälligen Beschwerden vorhanden und die Notwendigkeit einer ärztlichen Untersuchung scheint nicht gegeben. Aber auch die "Vorsorgeuntersuchung" der klassischen Laborparameter wie zum Beispiel kleines Blutbild, Differentialblutbild, Leber- und Nierenwerte sowie Meßgrößen des Fettstoffwechsels können durchaus im Bereich des "Normalen" liegen. Aber was heißt eigentlich in der Klinischen Chemie "Normal"?*

Finden sich im vitalen Blut Auffälligkeiten, so könnte man in dieser Phase der Krankheitsentwicklung bereits biologisch-medizinische Maßnahmen einleiten, um den Organismus wieder in die Balance zu bringen.

Die Dauer einer Vitalblut-Untersuchung erstreckt sich meist über mehrere Stunden, in Einzelfällen auch über mehrere Tage, da Zerfallsprozesse der Blutzellen oder der Aufbau mikrobiologischer Entwicklungsformen oft erst nach einiger Zeit sichtbar werden und erst dann der gesundheitliche Zustand genauer erfasst werden kann.

Auf der Grundlage der Auswertung einer Vitalblut-Analyse im Dunkelfeld erfolgt im Anschluss daran die Therapieplanung, mit dem Ziel den Organismus wieder in ein biologisches Gleichgewicht zu bringen.

 

*Wenn Sie dieses Thema interessiert, finden Sie zum Beispiel unter https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-442014/laborbefunde-kritisch-beurteilen/ einige wichtige Informationen.

Die Beurteilung der Blutzellen im Dunkelfeld

Als Beispiel soll vorab eine Basisuntersuchung des Blutes angesprochen werden, die mehr oder weniger schon jeder bei seinem Arzt durchführen ließ: das kleine Blutbild.

Diese Untersuchung wird an einem automatisierten klinischen Analysengerät (Zellcounter) durchgeführt, welches die Blutzellen auszählt und bestimmte Meßgrößen erfasst. Aufgrund akzeptabler Präzision und kurzer Analysenzeiten hat sich diese Methode durchgesetzt. Schon eine kleine Menge Probenmaterial liefert einen enormen Informationsgehalt, sofern sie richtig ausgeführt und interpretiert werden. Sie ist zudem sehr wirtschaftlich und das Ergebnis kann anhand der vorgegebenen Referenzwerte vom behandelnden Arzt schnell als "normal" bzw. "auffällig" beurteilt werden.

Jedoch sollte man nicht unerwähnt lassen, dass diese Untersuchung mit erheblichen Limitierungen einhergeht. So werden zum Beispiel bei einem kleinen Blutbild zwar der prozentuale Anteil der Blutzellen (Hämatokrit), die Anzahl der Blutzellen (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten) ausgezählt. Hinzu kommt, dass man einen Mittelwert des Erythrozyten erstellt über Menge und Konzentration an Hämoglobin und dessen Volumen. Aber über die eigentliche Blutzellmorphologie kann nichts ausgesagt werden - ein Analysengerät kann eine mikroskopische Blutuntersuchung nicht ersetzen.

Erst im Mikroskop - ob Hellfeld oder Dunkelfeld - kann beurteilt werden, ob die Morphologie der Erythrozyten auffällig ist oder nicht:

Gibt es Größenveränderungen? Wie zum Beispiel ungleich, zu groß, zu klein etc.

Welche Formen treten auf? Wie zum Beispiel Ausstülpungen, Ringformen, Kugelzellen, Tropfenformen, Sichelzellen, Schießscheiben u.s.w.

Auch die Zellen der Immunabwehr (Leukozyten) können weitaus differenzierter betrachtet werden. Insbesondere im Dunkelfeld-Mikroskop sind die Immunzellen bei ihrer Arbeit und bei ihren normalen Lebensvorgängen zu sehen, da die Zellen nicht erst fixiert werden und nicht mit speziellen Farb- und Waschlösungen behandelt werden. Auch hier kann man die Kerne untersuchen und möglich Alterserscheinungen bewerten.

 

Und dann wären da noch die Beobachtungen von Prof. Enderlein!

Prof. Enderlein - Forscher und Mitbegründer

Mitbegründer der Vitalblut-Analyse  war der Zoologe und Bakteriologe Prof. Dr. Günther Enderlein (1872 - 1968), der die Vielgestaltigkeit (Pleomorphismus) der Mikrobenwelt erforschte und herausfand, dass im menschlichen Blut Viren, Bakterien, Pilze einen Formenwandel durchlaufen.

Er sah kleinste Lebensformen, die sich zu unterschiedlicher Größe und Form entwickeln können. Enderlein wies nach, dass diese "Endobionten" - wie er sie nannte - in jedem gesunden menschlichen Organismus in einer niedrigen, apthogenen (normalen/gesunden) Form vorhanden sind.

Erst bei einer Änderung des Blutmilieus, zum Beispiel durch fehlerhafte Ernährung oder bestimmte Schadstoffe, entstehen aus diesen symbiontischen, harmlosen Mikroorganismen pathogene (krankmachende) Formen, die ihrerseits verschiedene Krankheitsprozesse einleiten können. Seine Beobachtungen veranlaßten ihn, die Lehre von der Wandlungsfähigkeit der Mikroben wieder aufzugreifen und neu zu begründen.

 

Inspiriert durch seine Entdeckungen entwickelte Enderlein spezifische biologische Heilmittel, mit deren Hilfe pathogene Formen der "Endobionten" in harmlose, apathogene Ursprungsformen überführt werden können. Diese "isopathischen" Medikamente bestehen vorrangig aus den physiologischen Formen des "Endobionten" und führen zu einer Rückentwicklung bestehender krankhafter Prozesse und damit zu einer Heilung.

Die Methode der Dunkelfeld-Diagnostik erlaubte erstmalig Strukturen bzw. Lebensformen im menschlichen Blut zu erkennen, die bis dahin absolut unbekannt waren bzw. auch nicht bekannt werden sollten. Die medizinische Fachwelt lehnt Enderleins Forschungen vehement ab.

 

Heute wissen wir, dass der menschliche Organismus in ständiger Symbiose mit den verschiedensten Mikroorganismen lebt, die dem Menschen zum Beispiel bei der Verdauung helfen oder auch im Laufe unserer Entwicklung ein lebensnotwendiger Teil jeder stoffwechselaktiver Zelle geworden sind, wie dies zum Beispiel bei den Mitochondrien, den "Kraftwerken" unserer Zellen, der Fall ist.

 

Durch Enderleins Beobachtungen und die Nutzung des Dunkelfeld-Mikroskops zur Untersuchung von Blut ergibt sich aber ein vollkommen neues Grundverständnis der biologischen Prozesse im menschlichen Körper und darüber hinaus ein völlig neuer Therapieansatz zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen.

Naturheilpraxis

Ute Krispenz

Diplom Biologin & Fachbiologin für Toxikologie

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